Und dann ist sie plötzlich da: Panik im Team.
Und ehrlich? In solchen Momenten kann ich mir das Lachen meistens kaum verkneifen.

Wir sind kein großes Team, aber dafür ein ziemlich enges. Weil wir quer über Europa verstreut leben, treffen wir uns regelmäßig auf FaceTime. Inger sitzt in Schweden und gestaltet unsere Bücher. Silke lebt in den Niederlanden und kümmert sich um unsere niederländischen Texte. Susanne übernimmt das Ganze für die deutschsprachigen Bücher — direkt aus Deutschland.

Martin, unser IT-Spezialist in Norwegen, bastelt am liebsten rund um die Uhr an der Website. Merle betreut von Österreich aus unsere Social-Media-Kanäle. Und dann ist da noch Nirmala. Sie hält alles zusammen. So eine Art Dreh- und Angelpunkt. Vielleicht sogar unsere inoffizielle Chefin. Und das Besondere: Alle machen das freiwillig und unbezahlt für Dulia Books.

Und natürlich gibt es auch unsere Autorinnen und Autoren: Ivana Romah (Indonesien), Julia Hilhorst (Amsterdam), Juliette Moree (Frankreich), Louise Olsen (Norwegen) — und mich (Deutschland). Ob unsere Schreibgruppe, die inzwischen fast wie ein kleines Autorenkollektiv wirkt, noch wächst? Wer weiß. Meldet euch gern.

Mittwochs ist bei uns Teammeeting angesagt. Das gestrige stand ganz klar unter einem Motto: Panik.

Der Grund? Martin. Ein echter ITler. Mit einer kleinen Schwäche dafür, alles miteinander zu verlinken. Am liebsten so, dass sich eine endlose Klick-Kette durchs gesamte Internet zieht. Schreibe ich einen Blog oder Artikel, macht er daraus im Handumdrehen ein kleines Klick-Abenteuer, bei dem gefühlt jedes Wort verlinkt ist. Mit dem Ergebnis, dass manchmal mehr sichtbar wird, als den Autorinnen und Autoren lieb ist.

„Wer hat mein Buch online gestellt?!“, ruft eine der Autorinnen.
„Sieht doch gut aus!“, sagt Martin begeistert.
„Das ist noch gar nicht zur Veröffentlichung gedacht.“

Und ja — genau so ist es: Der Bereich unserer Website, der eigentlich nur für Verlage gedacht ist, steht plötzlich ganz offen auf der Seite.

Fehlt nur noch unsere Buchhaltung, und wir sind offiziell komplett transparent.

Apropos transparent: Wir haben die Gelegenheit direkt genutzt und unsere Websitebedingungen überarbeitet — klarer, verständlicher und diesmal auch in eurer Sprache.

Auch bei Social Media haben wir ein bisschen aufgeräumt. Die separaten deutschen und niederländischen Seiten sind wieder verschwunden, und wir sind zurück zur alten, bewährten Variante. Merle hat sich dabei etwas zurückgezogen. Verständlich — neben einem Vollzeitjob kann das einfach zu viel werden.

Trotz allem: Die Stimmung war gut. Die eine hatte Kuchen, der andere Chips — eigentlich war alles da, was man für ein gutes Meeting braucht.

Der einzige Haken an Online-Meetings?
Man sitzt allein vor seinem Snack.



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